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10 Tipps für digitale Events, die Spaß machen

Digi­ta­le Events sind längst kei­ne Not­lö­sung mehr, son­dern eine ech­te Ver­an­stal­tungs­al­ter­na­ti­ve. Die Vor­tei­le lie­gen klar in der dezen­tra­len Durch­füh­rung und der damit ver­bun­de­nen Fle­xi­bi­li­tät für Teil­neh­men­de und öko­lo­gi­sche Aspek­te durch ver­meid­ba­re Rei­sen. Doch damit digi­ta­le Events das Publi­kum auch zu begeis­tern, soll­ten die­se 10 Fak­to­ren berück­sich­tigt werden:

#1 Vielseitigkeit

Nichts ist schlim­mer, als sich allei­ne am Bild­schirm zu lang­wei­len. Zu ver­lo­ckend ist die Mög­lich­keit, sich unbe­ob­ach­tet mit ande­ren Din­gen zu beschäf­ti­gen, oder in den Wei­ten des Inter­nets abzu­tau­chen. Gestal­te daher gilt es, digi­ta­le Events so abwechs­lungs­reich wie mög­lich zu gestal­ten. Dazu gehört:

  • Kür­ze The­men­blö­cke von 8–10 Minu­ten. Muss ein The­ma noch wei­ter ver­tieft wer­den soll­te es in meh­re­re Blö­cke unter­teilt werden.
  • Unter­schied­li­che For­ma­te: Infor­ma­tio­nen müs­sen nicht als Power­Point-Vor­trag vor­ge­stellt wer­den. Alter­na­ti­ven könn­ten sein: Inter­views, mode­rier­te Talk­run­den, (kur­ze!) Key­notes, Vide­os, Quiz­ze, Q&A‑Sessions.
  • Dar­über hin­aus soll­ten sich stark inhalt­li­che Blö­cke mit weni­ger inhalt­li­chen Blo­cken wie Info­tain­ment-Pro­gram­men, Künst­le­ri­sche Side Acts, Mood­vi­de­os oder Teil­neh­mer­inter­ak­ti­on abwechseln.

#2 Interaktion

Ein Grund­be­dürf­nis der Teil­neh­men­den, ins­be­son­de­re allein am Bild­schirm, ist es wahr­ge­nom­men zu wer­den. Das gelingt für ein digi­ta­les Event am bes­ten durch Inter­ak­ti­ons-Tools. Der Markt explo­diert aktu­ell vor Ange­bo­ten. Dabei ist nicht alles Gold, was glänzt. Kom­ple­xe Tools sor­gen in der Hand­ha­bung bei den Teil­neh­mern schnell für Frus­tra­ti­on und erzie­len dann damit den gegen­tei­li­gen Effekt. Für digi­ta­le Events emp­feh­len wir daher ein­fach zu bedie­nen­de Optio­nen, die für eine hohe Teil­nah­me sor­gen wie zum Beispiel:

• Quiz
• Umfra­gen
• Wor­dClouds
• Foto-Walls
• Akti­ve Ein­bin­dung des Chats
Emo­ti­on-App

https://player.vimeo.com/video/431733625

#3 Optische Qualität

Mit dem Blick auf den Bild­schirm haben wir neben dem Kon­sum von klas­si­schen Fern­seh-For­ma­ten auch durch immer pro­fes­sio­nel­ler pro­du­zier­te Inhal­te auf You­Tube, Insta­gram, Net­flix und Co. unse­ren Anspruch auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Bil­der gestei­gert. Was bei einem Live-Event eine attrak­ti­ve Loca­ti­on war, ist nun ein optisch anspre­chen­des Streaming—Studio mit min­des­tens HD-Bild­qua­li­tät. Dazu kom­men klas­si­sche Ele­men­te aus dem TV wie:

• Bauch­bin­den
• Jin­gles und Bum­per
• Ver­schie­de­ne Kame­ra­per­spek­ti­ven
• Kame­ra­fahr­ten
• Event­be­leuch­tung
• Ein­bin­dung Vor­pro­du­zier­te Vide­os
• Ver­an­stal­tungs-Trai­ler oder Mood­film zum Ein­stieg ins Event

Dar­über hin­aus soll­te eine anspre­chen­de Optik sich auch auf fol­gen­de Ele­men­te beziehen:

• Anspre­chen­de Event­sei­te mit allen Infor­ma­tio­nen und im Cor­po­ra­te Design der Veranstaltung

#4 technische Qualität

Tech­nik­dienst­leis­ter soll­ten nach ihrer Erfah­rung mit digi­ta­len Events aus­ge­wählt wer­den. Denn — das Inter­net ist unbe­re­chen­bar. Doch mit einem guten Tech­nik­dienst­leis­ter kann die Über­tra­gung durch eige­ne, am bes­ten in Deutsch­land ansäs­si­ge Ser­ver, und wir­kungs­vol­le Back­up-Lösun­gen sicher­ge­stellt wer­den. Dar­über hin­aus sorgt er für:

• Bild­über­tra­gung in HD-Qua­li­tät.
• Sau­be­re Ein­bin­dung von Zuschal­tun­gen
• Sup­port-Hot­line für Zuschau­er wäh­rend des Events
• Erst­klas­si­ge Ton­über­tra­gung ohne Delay.

#5 Einfache Usability

Digi­ta­le Events sind ein kom­ple­xes Zusam­men­spiel von Men­schen, Inhal­ten und Tech­nik. Wäh­rend im Hin­ter­grund die Exper­ten alle Fäden in der Hand hal­ten soll­te ins­be­son­de­re für die Teil­neh­men­den alle Tech­ni­schen Kon­takt­punk­te so ein­fach wie mög­lich zu bedie­nen sein. Hier­zu gehört:

• Die Anmel­dung zum Event
• Die Über­sicht­lich­keit der Event­pa­ge
• Die Nut­zung von Inter­ak­ti­ons-Tools (mög­lichst kein Down­load oder Regis­trie­rung nötig. Am bes­ten als Two-Device Mög­lich­keit ange­legt: Live­stream wird über den Bild­schirm ange­se­hen und Inter­ak­tio­nen erfol­gen ein­fach über das Mobil­te­le­fon)
• Die Teil­nah­me an Netz­werk­mög­lich­kei­ten. (Erstel­len von Ava­taren oder kom­pli­zier­te Bedie­nung in 3‑D Wel­ten sind nur bedingt für die brei­te Mas­se geeig­net. Lie­ber Ein­fa­che, aber effek­ti­ve Ansät­ze einsetzen).

#6 Lagerfeuer-Momente — auch für digitale Events

Humor, Begeis­te­rung, Gemein­schafts­ge­fühl – all das sind Emo­tio­nen, die auch über ein digi­ta­les Event trans­por­tiert wer­den kön­nen. Unser Ziel ist es, bei jedem Event „Lager­feu­er-Momen­te“ zu kre­ieren. Das kann erzielt wer­den mit:

• Gut insze­nier­tem Eröff­nungs- und Abschluss­mo­ment
• Gemein­sa­men Aktio­nen mit dem digi­ta­len Publi­kum
• Ein­bin­dung von Musi­kern (die direkt Song­wün­sche der Zuschaue­rIn­nen spie­len)
• Gemein­sa­mer Fir­men­song
• Über­ra­schungs­mo­men­te
• Künst­le­ri­sche Side-Acts
• Unge­wöhn­li­che Wrap-Up-For­ma­te
• Bewuss­te Ein­bin­dung der Teilnehmer

#7 zugeschnittene Inhalte

Digi­ta­le Events sind schnell und die Auf­merk­sam­keits­span­ne des Publi­kums gerin­ger, als bei Live-Events. Daher soll­ten die Inhal­te sehr genau auf die Ziel­grup­pe und das digi­ta­le Medi­um hin ange­passt werden.

• Bei wie­der­keh­ren­den Events sind dabei die Aus­wer­tung von Teil­neh­mer-Chats hilf­reich, um sehr genau die Inter­es­sen und Fra­gen des Publi­kums zu ana­ly­sie­ren.
• Dar­über hin­aus geben auch die Nut­zer­da­ten eine gute Aus­kunft dar­über, bei wel­chen Ele­men­ten des Events die Teil­nah­me oder auch die Absprung­ra­te beson­ders hoch war, um Inhal­te zukünf­tig noch ziel­grup­pen­ge­nau­er zu gestalten.

#8 Glaubwürdigkeit

Digi­ta­le Events sind von ihrer Grund­struk­tur sehr tech­nisch. Umso wich­ti­ger ist für die Teil­neh­men­den eine authen­ti­sche Prä­sen­ta­ti­on des Events. Zwar gibt es immer bes­se­re Mög­lich­kei­ten in vir­tu­el­le Wel­ten ein­zu­tau­chen, künst­li­che Hin­ter­grün­de zu nut­zen und Gäs­te als Holo­gramm erschei­nen zu las­sen. Am Ende muss die Prä­sen­ta­ti­on zum Unter­neh­men und zur Mes­sa­ge pas­sen. Aller­dings ver­tre­ten wir aus der Pra­xis­er­fah­rung her­aus die Mei­nung, dass ein digi­ta­les Event lie­ber authen­tisch gestal­tet wer­den soll­te, als dass es durch High­tech-Optik zu ste­ril und tech­nisch wahr­ge­nom­men wird. Per­fek­ti­on wirkt häu­fig unnah­bar. Wir empfehlen:

• Pop-Up Strea­ming Stu­dio direkt im Unter­neh­men, der Pro­duk­ti­ons­stät­te oder Werks­hal­le.
• Eige­nes Inven­tar wie als Stu­dio­ku­lis­se ein­bin­den, wie zB. Solar­pan­nels bei unse­rem Kun­den Solar­watt oder Indus­trie­wasch­ma­schi­nen bei DBL.
• Per­so­nen mit wich­ti­gen Bei­trä­gen mög­lichst direkt im Stu­dio auf­tre­ten las­sen.
• Bei Zuschal­tun­gen bewusst „Schlüs­sel­loch-Momen­te“ kre­ieren, die bei einem Live-Event nicht zugäng­lich wären.

#9 Wertschätzung

Wie schon unter dem Punkt Inter­ak­ti­on ange­spro­chen, wol­len Teil­neh­men­de gese­hen und wahr­ge­nom­men wer­den. Wert­schät­zung gegen­über den Mit­ar­bei­tern lässt sich bei digi­ta­len Events gut durch das Sicht­bar-machen der Zuschau­er umset­zen. Zum Bei­spiel mit

• Zuschal­tung von Satel­li­ten-Events von unter­schied­li­chen Fir­men­stand­or­ten
• Zuschal­tung aller Teil­neh­mer auf eine, gemein­sa­me LED-Wall
• Foto-Walls mit eige­nen Bil­dern der Zuschau­er, die in Echt­zeit von den Teil­neh­men­den hoch­ge­la­den wer­den kön­nen.
• Prä­sen­ta­ti­on von CoMo­vi­ties (Vor­pro­du­zier­te Fil­me, zu denen die Mit­ar­bei­ter vor­ab klei­ne Han­dy-Vide­os ein­rei­chen und die am Ende pro­fes­sio­nell zusam­men­ge­schnit­ten und prä­sen­tiert werden).

Aber natür­lich auch:

• Vor­ge­schal­te­te Umfra­gen zu den Wunsch­the­men der Zuschau­er und bewuss­te Ein­bin­dung die­ser Topics in das Event.
• Zusen­dung von Event-Pake­ten mit Verpflegung

#10 Mut

Last but noch least ist Mut viel­leicht einer der wich­tigs­ten Fak­to­ren für ein gelun­ge­nes digi­ta­les Event. Den Mut zu haben, etwas Neu­es zu wagen. Sich anders zu prä­sen­tie­ren, als viel­leicht bis­her. Und den Mut zu haben, den Impulspiloten zu ver­trau­en, dass das, was wir für unse­re Kun­den kon­zi­pie­ren am Ende bei den Teil­neh­men­den wirkt, nach­hallt und Spaß macht!

Bleibt fle­xi­bel
Euer Ralf Schmitt und das Team der Impulspiloten

https://player.vimeo.com/video/431733625

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