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Ralf Schmitt: Moderation 2021

2020 – ein neu­es Jahr­zehnt. Die gol­de­nen 20er. Irgend­wie bekommt man da doch das Gefühl, das neue Jahr blinkt, strahlt und birgt echt Mög­lich­kei­ten für fri­sche Starts und ver­rück­te Ideen!

Ich freu mich auf all die Ver­än­de­run­gen in2020. Wenn ich so zurück­bli­cke, hat sich mein eige­nes Leben unge­fähr alle 3–5 Jah­re immer wie­der kom­plett ver­än­dert. Ich bin über mei­ne Aus­bil­dung zum Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker und mein dama­li­ges Hob­by, das Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter, auf die Büh­ne gekom­men. Mein Wis­sen über die inter­nen Struk­tu­ren von Ver­an­stal­tun­gen und mei­ne Fähig­kei­ten auf der Büh­ne zwar gut Vor­be­rei­tet zu sein, aber jeder­zeit fle­xi­bel auf das Publi­kum und die Gäs­te reagie­ren zu kön­nen, haben sich dann in den Bereich Mode­ra­ti­on von Live-Events weiterentwickelt.

DAS EINZIG BESTÄNDIGE IST DER WANDEL

Ich ste­he also für Ver­än­de­rung und den ent­spann­ten Umgang damit.

Aus­schließ­lich Impro-Schau­spie­ler zu sein, wäre für mich zu sta­tisch. Statt­des­sen las­sen sich die Regeln der Fle­xi­bi­li­tät und Impro­vi­sa­ti­on aber sehr erfolg­reich in das Pri­vat­le­ben und vor allem auch in den Busi­ness-Kon­text über­tra­gen. Dazu habe ich meh­re­re Bücher geschrie­ben und hal­te als Key­note Spea­ker und Exper­te für Fle­xi­bi­li­tät vie­le Vorträge.

Als kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung zu mei­nen Erfah­run­gen auf der Büh­ne habe ich 2015 die Impulspiloten GmbH gegrün­det. Mit mei­nem Team sind wir die Exper­ten für unkon­ven­tio­nel­le Busi­ness Events. Wir gestal­ten inhalt­li­che Büh­nen­for­ma­te und ‑pro­gram­me mit über­ra­schen­den Ansätzen.

Aber auch der Bereich Mode­ra­ti­on hat sich in den letz­ten Jah­ren immer wei­ter gewan­delt. War man vor eini­gen Jah­ren viel­leicht noch der unauf­fäl­li­ge Zere­mo­ni­en­meis­ter auf der Büh­ne ist die Bezie­hung zwi­schen Mode­ra­tor und Publi­kum heu­te eine ganz andere.

IN 2020 WILL DAS PUBLIKUM WAHRGENOMMEN WERDEN

Auch die Zuschau­er wol­len heu­te Wahr­ge­nom­men wer­den, und nicht als anony­me Mas­se im Dun­keln sitzen.

Inter­ak­ti­on ist dabei das Zau­ber­wort. Damit ver­bun­den tritt auch eine gro­ße Unsi­cher­heit auf. Denn: Ein Ver­an­stal­tungs­ab­lauf lässt sich bis zu einem gewis­sen Grad pla­nen, die Reak­ti­on eines Publi­kums aller­dings nur bedingt. Wer als Mode­ra­tor das Publi­kum in den Ver­an­stal­tungs­ab­lauf ein­bin­den will steht vor eini­gen Herausforderung:

  • Wie bekom­me ich das Publi­kum aus sei­ner Kon­su­men­ten­hal­tung her­aus aktiviert?
  • Wel­che Inter­ak­tio­nen kom­men an und zah­len bes­ten­falls noch the­ma­tisch auf die Ver­an­stal­tung ein?
  • Wie gehe ich mit Stö­run­gen um?
  • Wel­che digi­ta­len Tools kann ich ein­set­zen um Stim­mungs­ab­fra­gen unkom­pli­ziert in Echt­zeit durchzuführen?
  • Was tun, wenn dann die Tech­nik versagt?

DIE ERSTEN 2 MINUTEN AUF DER BÜHNE SIND ENTSCHEIDEND

Mein Grund­satz für eine gute Mode­ra­ti­on ist: Die grund­sätz­li­che Atmo­sphä­re ent­schei­det sich in den ers­ten 2 Minu­ten auf der Bühne.

Dazu set­ze ich mir für die­se Zeit immer die fol­gen­de Challenge:

  • Das Publi­kum zur ers­ten Inter­ak­ti­on motivieren
  • Es zu fre­ne­ti­schem Applaus anregen
  • und unbe­dingt ein­mal zum Lachen bringen.

Damit ist in den aller­meis­ten Fäl­len die Bar­rie­re zwi­schen Mode­ra­tor und Publi­kum über­wun­den und der Weg frei,  durch eine schö­ne Ver­an­stal­tung zu führen.

Und selbst wenn etwas nichts o läuft wie geplant, dann ist es kein Grund zur Panik, son­dern nur eine will­kom­me­ne Flexibilitäts-Herausforderung.

Chal­len­ge accep­ted – erst recht in 2020!

Bleibt fle­xi­bel

Euer Ralf Schmitt und die Impulspiloten

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