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digitales Netzwerken in Zeiten der Krise

Dass die Welt hybrid ist, wis­sen wir alle schon län­ger. Dass wir alle „ama­zo­ni­ger“ sein wür­den, haben wir kom­men sehen. Dass jedoch ein Groß­teil von uns Büh­nen- und Event­men­schen auf­grund einer Pan­de­mie und social distancing plötz­lich nur noch online arbei­ten darf ver­wirrt und wirft vie­le Fra­gen auf. In Zei­ten der Kri­se machen sich da gute  Netz­wer­ke bezahlt. Und es wird gleich­zei­tig auch schnell deut­lich, wer sei­ne Kon­tak­te vor­ab gut gepflegt hat.

Kannst du mal kurz….

In Tagen wie die­sen bin ich froh dar­über, akti­ves Mit­glied der Ger­man Spea­kers Asso­cia­ti­on (GSA) und des Mode­ra­to­ren­ver­ban­des zu sein. Wir tau­schen und über (Sorgen-)Themen aus, die uns alle betref­fen, infor­mie­ren uns wech­sel­sei­tig und bie­ten gegen­sei­ti­ge Hil­fe. Damit ist der ein­zel­ne Spea­ker oder Mode­ra­tor nicht allein mit sei­nen Pro­ble­men und Ängs­ten, son­dern in einer Gemein­schaft von Gleich­ge­sinn­ten, in der letz­ten Endes als Schwarm­im­puls der Opti­mis­mus und der Taten­drang über­wiegt. Das gibt einen wich­ti­gen Halt in unsi­che­ren Zeiten.

Ein gutes Netz­werk bedarf jedoch vor­ab nicht nur den Auf­bau von neu­en Kon­tak­ten, son­dern einer vor allem kon­ti­nu­ier­li­chen Pfle­ge.  Denn es gilt nach wie vor die gol­de­ne Regel von „Geben und Neh­men“ – und nicht, wie es häu­fig miss­ver­stan­den wird: neh­men und gehen.

Nur, wenn man selbst für sei­ne Kon­tak­te wert­voll ist, kann man auch von den Per­so­nen im Netz­werk profitieren.

In den letz­ten Wochen sind dabei wirk­lich tol­le Syn­er­gien ent­stan­den. Auf der ande­ren Sei­te sind aber auch Para­de­bei­spie­le von schlech­ten Netz­wer­kern zu Tage gekom­men von denen man nach Jah­ren der Funk­stil­le ange­fragt wird, ob man nicht mal kurz XY kön­ne… Ein kla­rer Fall eines Netzwerk-Zombies 😉

Netzwerke sind eine Investition in die Zukunft

 Der Nut­zen von mei­nem Invest­ment in ein Netz­werk ist nicht immer line­ar zu erken­nen. Mei­ne Auf­fas­sung von guten Netz­wer­ken basiert jedoch prin­zi­pi­ell auf einem posi­ti­ven Men­schen­bild und so etwas wie ein Gleich­ge­wicht im Uni­ver­sum oder Punk­te auf mei­nem Kar­ma-Kon­to. Ich gebe dass, was ich kann und was für jemand ande­ren von Nut­zen ist. Irgend­wann bekom­me ich dann von einer ande­ren Stel­le, zu einer ande­ren Zeit und wahr­schein­lich auch von einem ganz ande­ren Kon­takt, dass, was ich brau­che. Ich bin über­zeugt davon: Mein Input wird auf ver­schach­tel­ten Wegen wie­der zu mir zurück­kom­men. Dazu ist Ver­trau­en und ein prin­zi­pi­ell posi­ti­ves Mind­set nötig.

Goodmother of networking

Es gibt eine spe­zi­el­le Per­son, die für mich mit ihrem uner­müd­li­chen Ein­satz für die Men­tees der Ger­man Spea­kers Asso­cia­ti­on ein abso­lu­tes Vor­bild ist. Dar­über hin­aus beein­druckt sie mich als der Mensch, der sie ist: Mar­git Hertlein. Als Hom­mage an die von uns GSA-Mit­glie­dern sehr geschätz­te Frau, gab es als Dan­ke­schön von uns auf der GSA Con­ven­ti­on 2018 einen eige­nen Pro­gramm­punkt. Es wur­de ein sehr emo­tio­na­ler Moment, den wir alle so schnell nicht vergessen.

Ver­liert also nicht Euren Mut und Eure Visi­on da drau­ßen – und lasst uns wei­ter­hin gegen­sei­tig mit unse­ren indi­vi­du­el­len Stär­ken unterstützen.

Bleibt fle­xi­bel – und gesund!

Euer Ralf Schmitt und die Impulspiloten

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