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Digitale Events — 4 Tipps um mit der Optik zu überzeugen

Hybri­de Events bie­ten auf­grund ihres tech­ni­schen Unter­baus vie­le neue Mög­lich­kei­ten, sich sei­nen Zuschau­ern zu prä­sen­tie­ren. Nicht alle davon sind auch unbe­dingt nütz­lich und ziel­füh­rend. Wo es tat­säch­lich sinn­voll ist, tie­fer in die tech­ni­sche Trick­kis­te zu grei­fen und wo du ande­rer­seits tol­les Mate­ri­al hast, um Dein Event authen­tisch zu gestal­ten ver­ra­ten wir Dir mit den fol­gen­den 4 Tipps damit hybri­de Events in der Optik punk­ten.

#1 Ästhetik – Dein Zuschauer soll Lust haben hinzugucken

Wir alle sind ein wenig Online­mü­de. Video­calls gehö­ren für vie­le Men­schen schon fast zum Arbeits­all­tag. Umso wich­ti­ger, dass ein digi­ta­les Event auch sei­ner Bezeich­nung gerecht wird und als ein her­aus­ra­gen­des Ereig­nis wahr­ge­nom­men wird. Bei  teil­hy­bri­den oder hybri­den Events wird aus einem Strea­ming­stu­dio her­aus gesen­det. Mit einer sehr guten Bild­qua­li­tät in HD erreichst du bei Dei­nen Zuschau­ern schon ein­mal ein hoch­wer­ti­ges TV-Fee­ling.
Auch auf die Aus­ge­stal­tung des Stu­di­os soll­te eini­ge Mühe ver­wen­det wer­den. Das Design soll­te zur Ziel­grup­pe und zum The­ma der Ver­an­stal­tung pas­sen. Dabei reicht die Span­ne vom Sperr­holz­t­re­sen mit tren­dy Grün­pflan­zen bis 4x12 Meter gro­ßer Hin­ter­grund­s­creen im Tages­schaustil und dar­über hin­aus. Einen guten und ver­hält­nis­mä­ßig güns­ti­gen Effekt bekommt man mit einem bedruck­ten Hin­ter­grund im Cor­po­ra­te Design des Veranstalters.

Auch far­bi­ges Licht schafft als güns­ti­ges Desi­gnele­ment schnell eine beson­de­re Atmo­sphä­re. Es unter­stützt die all­ge­mei­ne Optik und wer­tet auch schlich­te Loca­ti­ons effekt­voll auf.

#2 Authentizität schafft Vertrauen

Vir­tu­el­le Hin­ter­grün­de und der Ein­satz von Green Screens sind auf den ers­ten Blick eine ein­fa­che und krea­ti­ve Mög­lich­keit ein Set­ting kos­ten­güns­tig zu gestal­ten. Aller­dings ver­tre­ten wir aus der Pra­xis­er­fah­rung her­aus die Mei­nung, dass ein hybri­des Event lie­ber authen­tisch gestal­tet wer­den soll­te. Eine High­tech-Optik wirkt oft ste­ril und wird als zu tech­nisch wahr­ge­nom­men. Dar­über hin­aus wirk Per­fek­ti­on häu­fig unnah­bar. Bei einem digi­ta­len Event eine größt­mög­li­che Nähe über die Distanz her­zu­stel­len ist für uns einer der wich­tigs­ten Fak­to­ren. Daher nut­zen wir wann immer es geht Loca­ti­ons, bei unse­ren Kun­den direkt vor Ort. Dabei hat­ten wir schon tol­le Set­tings wie:

  • Talk­run­den im Foy­er von Firmenzentralen.
  • Mit­ar­bei­ter­fes­te mit Gril­len in der Lagerhalle.
  • Eine Fes­ti­val-Zen­tra­le im Büro.
  • oder ein Kick-Off Event aus der Großwäscherei.

Die­se Loca­ti­ons bie­ten einen wich­ti­gen Wie­der­erken­nungs­wert für die Zuschau­er und wer­den als authen­tisch wahrgenommen.

#3 Schlüsselmomente schaffen

Ein Vor­teil von hybri­den Events ist die Mög­lich­keit, Situa­tio­nen und Räu­me zu zei­gen, die es bei Live-Events nicht gibt. Macht Euch die dezen­tra­le Orga­ni­sa­ti­on zunut­ze! Kre­iert dabei bewusst pri­va­te Schlüs­sel­loch­mo­men­te für Eure Zuschau­er, wie die­se Bei­spie­le zeigen:

  • Die Rede des Vor­stands­vor­sit­zen­den weckt mehr Neu­gier­de, wenn man ihn dabei in sei­ner pri­va­ten Biblio­thek sieht.
  • Ein­ge­la­de­ne Pro­mi-Gäs­te wie Ralf Bau­er aus sei­nem Wohn­zim­mer spricht oder Joey Kel­ly eine Tour durch sein Ton­stu­dio gibt.
  • Video­streams von ande­ren Stand­or­ten eines Unter­neh­mens wer­den als Satel­li­ten-Events in die Live­schal­tung geholt. So neh­men Kol­le­gIn­nen vom ande­ren Ende der Welt vir­tu­ell teil.

#4 Bei der Gestaltung für hybride Events: Bildsprache nutzen!

Neben der Aus­wahl und Gestal­tung der Strea­ming Loca­ti­on bie­tet das digi­ta­le Event­for­mat noch wei­te­re Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten in der Optik. Eine ein­heit­li­che Bild­spra­che sorgt für eine opti­sche  Klam­mer für das Event. Sie kann an unter­schied­li­chen Punk­ten der Zuschau­er­rei­se ein­ge­setzt werden:

  • Social Media: Wer­bung und Ankün­di­gun­gen zu dem digi­ta­len Event.
  • Vor­ab­mai­ling: E‑Mail Ein­la­dung zu dem Even.t
  • Lan­ding­pa­ge: Gestal­tung im Cor­po­ra­te Design.
  • Live-Stream: Ein­bin­dung des Ver­an­stal­tungs­lo­gos im Bild, bei Bauch­bin­den der Akteu­re, bei Ein­spie­lern zwi­schen Programmpunkten.
  • Strea­ming Stu­dio: ent­spre­chen­de Farb­wahl bei Licht und Aus­stat­tung, Ein­bin­dung auf ggf. ein­ge­setz­te Stu­dio­rück­wand, etc.

Ver­bin­det für hybri­de Events das Bes­te aus bei­den Wel­ten. Habt Mut zur eige­nen Loca­ti­on!  So könnt Ihr mit einem sehr tech­nisch auf­ge­stell­ten Event  authen­tisch bei den Zuschau­ern ankom­men. Nutzt die Gele­gen­hei­ten, die sich bei einer dezen­tra­len Durch­füh­rung bie­ten, zu Euren Guns­ten, indem ihr Situa­tio­nen gestal­tet, die bei einem live-Event in die­ser Form nicht mög­lich wären.

Bleibt fle­xi­bel

Euer Ralf Schmitt und das Team der Impulspiloten

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